Wer im Alter geistig fit bleiben möchte, kann das mit seiner Ernährung maßgeblich beeinflussen, denn das 1,5 Kilogramm schwere Gehirn verbraucht bis zu 25 Prozent der Gesamtenergie des Körpers. Eine gesunde Ernährung führt zu einer bessern Leistungsfähigkeit des Gehirns und kann so vor psychischen, physischen und neurologischen Defiziten schützen. 

 

Wasser

Da das Gehirn zu 85 Prozent aus Wasser besteht ist die Flüssigkeitsaufnahme eine der Grundvoraussetzungen für die geistige Fitness.

Wasser oder ungesüßter Tee sollte den Hauptanteil der täglichen Flüssigkeitszufuhr ausmachen. Der Grüne Tee gilt zum Beispiel als durchblutungsfördernd, entzündungshemmend und anregend für die Hirntätigkeit. 

 

Wenn nicht die empfohlene Menge an Flüssigkeit zugeführt wird erfolgt eine Verringerung der Energie. Lebenswichtige Funktionen sind dadurch beeinträchtigt. Ängste, Wut und Sorgen können durchaus auch die Folge von Wassermangel sein, da die Energie, die das Gehirn zum einwandfreien Funktionieren benötigt, in hohem Maße auch durch den Wasseranteil der Zellen bestimmt wird. 

Nüsse

Nüsse strotzen nur so vor Spurenelementen, Mineralstoffe, Vitamin B und E, Aminosäuren und ungesättigten Fettsäuren und bieten zusätzlich wertvolles Eiweiß. Diese geniale Wirkstoffkombination versorgt das Gehirn mit Energie und unterstützt die Konzentrationsfähigkeit bis ins hohe Alter. Spurenelemente wie beispielsweise Zink, Schwefel, Eisen und Magnesium helfen dem Gehirn bei seinen vielfältigen Aufgaben. Magnesium ist für die Freisetzung von Energie aus Adenosintriphosphat unverzichtbar und auch das Nervensystem wird durch Magnesium vor Stress geschützt. Die Aminosäuren Tryptophan und Isoleucin verbessern neben der Stimmung das Denkvermögen. Vitamin E bewahrt die Gehirngefäße vor Verkalkung. Vitamin B schonen die Nerven, fördert die Reaktionsfähigkeit, sowie die Motorik. Ungesättigte Fettsäuren und der hohe Anteil an Leithin machen Nüsse zu idealen Gehirnnahrung, denn die fettähnlichen Substanen sind wichtige Bestandteile der Zellmembranen und des Nervensystems. Gerade im Alter ist das Lecithin für die Leistung des Gehirn unverzichtbar. Walnüsse weisen einen besonders hohen Gehalt an Lecithin auf, ebenso wie die Nervenbotenstoff Cholin so Antioxidantien, die Nervoität verhindern und die Konzentrationsfähigkeit erhöhen können. Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium und Kalzium sind für die Weiterleitung von Nervenimpulse zuständig. Kalium und Natrium beeinflussen die Nervenzellen positiv bei ihrer wichtigen Arbeit Phosphor stellt die Energieproduktion des Gehirns sicher.

 

 

Ballaststoffe

Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Haferflocken, Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Kartoffeln bieten unseren Körper komplexe Kohlehydrate, die nur langsam ins Blut übergehen. Im Gegensatz zu Süßigkeiten, die den Blutzuckerspiegel stark schwanken lassen, sind komplexe Kohlehydrate besser geeignet, das Gehirn langfristig mit Energie zu versorgen. Sie führen zur vermehrten Bildung des Botenstoffes Serotonien das die Stimmung verbessert und Stress vorbeugt. Durch Seratotonien wird die Konzentrationsfähigkeit erhöht und kognitive Fähigkeit gestärkt. ein gute Ballaststoff wären Haferflocken diese wirken gleich doppelt. Zum einen als exellenter Fettlieferant garantieren sie einen schnelle Datenfluss zwischen den Gehirnzellen und zum anderen enthält es Magnesium zum Schutz unserer Nervensystem vor Stress und wirkt wie ein Booster.

Linsen zum Beispiel enthalten neben wertvolle Spurenelemente auch Mangan. Mangan ist gut für die Gedächtnisleistung und für Stresstoleranz. Zusätzlich enthalten Linsen Vitamin B1 welches zusätzlich das Gedächtnis und die Nervenkraft steigert. 

 

Kichererbsen bringen unser Gedächtnis auf trapp weil sie Vitamin B6 enthalten und unsere Stimmung heben, zustätzlich enthaltet es Vitamin E welches die freien Radikale einzufängt und das Gehirn gesund haltet. 

 

Polyphenole

In Studien zeigte der Verzehr von Polyphenole präventive Effekte: Sie solle den Blutfluss im Gehirn verbessern, der sich bei Demenz und im Alter verschlechtert. Außerdem wirken Polypenole Entzündungen im Gehirn entgegen und fördern die Energiegewinnung sowie die Funktion der Mitochondrien. Die Zellkraftwerke sind bei Alzheimer und allgemein im Alter beeinträchtigt. Polyphenole finden sich in Obst und Gemüse, Olivenöl und Fischen. Bei Fischen greifen man am besten zu fette Seefischen wie Makrele, Kabeljau oderLachs, da sie viele langkettige Omega 3 Fettsäuren enthalten. Auch viele Gewürze, Rotwein und Tee strotzen vor Polyphenolen, ebenso wie Kartotte, Trauben, Granatäpfel oder Rote Beete. Dabei wist Freilandgemüse, das im direkten Sonnenlicht wachsen durfte, mehr Polyphenole auf, als ihre in Gewächshäusern gezogenen Verwandten. 

 

Dunkle und helle Trauben, dunkler Traubensaft und Granatäpfel zählen zu den Lebensmitteln, die wissenschaftlich nachgewiesenermaßen das frühzeitige Altern bremsen. Die Jungbrunneneigenscaft von dunkeln Trauben sind dem enthaltenen Reservatol zu verdanken. Im Granatapfel sind es die Polyphenol-Schutzstoffe, vor allem das Punicalagin, das gleichzeitig Herz und Kreislauf stärkt. Auch Blaubeeren gelten als wahre Wunderwaffen. Mehrer Studien bestätigen, das Heidelbeeren nicht nur gut gegen Bluthochdruck sind und hilfreich bei Herzkreislauferkrankungen, sie können auch das Gedächtnis aktivieren. Die Neurobiologen der Universität Reading konnten mir einer blaubeerreichen Ernährung die Gedächtnisleistung bei Alzheimer-Erkrankten verbessern. Man wusste schon länger, dass der verzehr von Flavonoiden bis zu einem gewissen Grad vor Schlaganfällen und Herzinfarkt schützen konnte, nun zeigte sich auch noch die exellente Wirkung auf das Gedächtnis. Die in den Blaubeerren enthaltenen Flavonoide stimulieren wohl den Teil des Gehirns, der für das Gedächtnis und das Lernen zuständig ist. Die Flavonoide zählen ebenfalls zu den sekundären Pflanzenstoffen, sie geben vielen violetten Beerenfrüchten und anderen Obstsorten ihre dunkle Farbe. 

Kichererbsen bringen unser Gedächtnis auf trapp weil sie Vitamin B6 enthalten und unsere Stimmung heben, zusätzlich enthaltet es Vitamin E welches die freien Radikale einzufangen und das Gehirn gesund haltet.